Die Antibabypille

Das weltweit beliebteste Verhütungsmittel ist die Antibabypille. Die Antibabypille wurde im Jahre 1960 in den Verhütungsmarkt eingeführt und hat seitdem unzählige ungewollte Schwangerschaften erfolgreich verhindert.

Man kann wohl ohne Untertreibung sagen, dass Prof. Carl Djerassi mit der Erfindung der Antibabypille die westliche Welt nachhaltig revolutioniert hat. Auch die Frauenbewegung, die in den 60er Jahren immer stärker wurde, wurde von der Erfindung der „Pille“ zusätzlich getragen und manch einer spricht an dieser Stelle sogar von einem sexuellen „Befreiungsschlag“ der Frau. Es wird angenommen, dass bis zum heutigen Tage weltweit mehr als 80 Millionen Frauen mit der Pille verhüten.

Antibabypillen im Überblick:

Die Antibabypille bleibt in Mode

Seit den 60er Jahren hat sich einiges geändert. Die Antibabypille hat dabei nicht an Beliebtheit eingebüßt; jedoch haben sich die Struktur und die Inhaltsstoffe der Pille mit Fortschreiten der Forschung an das immer moderner werdende (Gesundheits-) Bewusstsein angepasst.

Die heute zur Verfügung stehenden Antibabypillen zeichnen sich durch eine Hormondosierung aus, die so niedrig ist wie nie zuvor – dies bedeutet keineswegs, dass die Wirksamkeit der Antibabypille leidet oder gelitten hat. Im Gegenteil, es ist eher von Nutzenmaximierung die Rede; jahrelange Forschungsarbeit hat es möglich gemacht, künstliche Östrogene und Gestagene zu entwickeln, die, obgleich niedrig in der Hormondosierung, zuverlässigsten Schwangerschaftsschutz bieten.

Und das ist auch gut so – die Antibabypille ist im Zugzwang. Nicht zuletzt versuchen ihr nach und nach revolutionäre hormonelle Verhütungsmethoden wie etwa der NuvaRing oder das Evra Pflaster ihren Platz streitig zu machen.

Die Antibabypille ist bereits seit knapp 60 Jahren das am weitesten verbreitete Mittel, um ungewollter Schwangerschaft vorzubeugen. Viele Frauen entscheiden sich für dieses Verhütungsmittel, weil es sicher und einfach in der Handhabung ist.

Wirkung der Antibabypille

Die Pille gilt als eins der sichersten Verhütungsmittel. Sie muss täglich, teils mit Pausen, durch die Frau eingenommen werden. Richtig angewendet liegt die Wahrscheinlichkeit, trotz Einnahme schwanger zu werden, bei unter 0,1%.

Die Antibabypille enthält die weiblichen Geschlechtshormone Östrogene und Gestagene. Dadurch wird der Monatszyklus der Frau verändert. Es findet daher kein Eisprung mehr statt, der Körper verhält sich so, als wäre er schwanger. Die Gestagene sorgen außerdem dafür, dass der Schleim am Muttermund weniger durchlässig für Spermien wird.

Nebenwirkungen der Antibabypille

Da es eine Vielzahl verschiedener Antibabypillen gibt, treten auch unterschiedliche Nebenwirkungen auf. Schwere Nebenwirkungen sind jedoch äußerst selten. Die manchmal beobachteten Symptome können von Übelkeit, Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen über Gewichtszunahme und Zwischenblutungen bis hin zu einer Thrombose reichen.

Auch über nachlassende sexuelle Lust berichten einige Anwenderinnen. Viele der Nebenwirkungen treten vor allem im ersten Jahr der Anwendung auf und schwächen danach im Laufe der Zeit deutlich ab. Bei starker Unverträglichkeit sollte gemeinsam mit dem Arzt eine alternative Antibabypille gewählt werden. Mit der Einnahme einer neuen Pille beginnt auch wieder eine neue Gewöhnungsphase von etwa einem Jahr.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Bei der gleichzeitigen Einnahme der Antibabypille und anderer Medikamente, kann es dazu kommen, dass die Wirkung der Pille oder des anderen Medikaments eingeschränkt wird. Dies ist jedoch sehr selten der Fall und normalerweise wirkt die Pille auch bei Einnahme anderer Medikamente zuverlässig.

Die Wirkung der Antibabypille kann unter anderem herabgesetzt werden durch Abführmittel, Johanniskrautöl, Rifampicin (verwendet bei Tuberkulose) und Barbiturate (gegen Epilepsie).

Umgekehrt haben manche Pillen eine einschränkende Wirkung auf Beta-Blocker bei Bluthochdruck (Hypertonie), Insulin bei zu hohem Blutzucker (Diabetes) sowie Präparate gegen zu starke Blutgerinnung und Asthma.

Gegenanzeigen (Kontraindikationen) zur Einnahme von Antibabypille

Bei einer bestehenden Schwangerschaft sollte die Antibabypille abgesetzt werden. Außerdem ist eine Einnahme nicht zu empfehlen, wenn die körperliche Grundkondition die Nebenwirkungen verstärken würde. Die Risiken erhöhen sich mit zunehmendem Alter und vor allem Frauen ab 35 Jahren sollten darauf achten, ob sie einer Risikogruppe angehören. Von einer Anwendung der Pille ist daher abzusehen bei:

  • Leberschäden,
  • Herzinfarkt, Schlaganfall oder Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe für beides,
  • Thrombose oder Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe,
  • Bluthochdruck (Hypertonie),
  • starkes Rauchen,
  • hormonabhängige Tumoren wie Brustkrebs oder Gebärmutterhalskrebs,
  • Stoffwechselkrankheiten (z.B. Diabetes).

Die Herausforderung: Wie finde ich die richtige Pille?

Wir wissen aus Erfahrung, dass jede einzelne, über uns erhältliche, hormonelle Verhütungsmethode ihre ganz individuellen unschlagbaren Vorteile und Argumente besitzt.

Antibabypille

Und bei (gut) geschätzten 40 verschiedenen Pillen Sorten, die es mittlerweile auf dem Markt zu kaufen gibt, sowie bei all ihren Verfolgern, wie dem NuvaRing und dem Evra Pflaster und auch den langfristigen Hormontherapien, wie dem Verhütungsstäbchen oder der Hormonspritze, ist es schwer, den Überblick zu behalten und nicht frustriert den Rücktritt von der „Pillenfindung“ anzutreten.

Eine noch größere Herausforderung wird die Entscheidungsfindung für eine Antibabypille, wenn man selbst schon schlechte Erfahrung bei der Pilleneinnahme gemacht hat. Nicht wenige Frauen schwören etwa aufgrund von der gefürchteten Gewichtszunahme der Antibabypille ab. Auch finden wir Stimmungsschwankungen und einen Rückgang der Libido unter den Top 5 der Antibabypille-Gegenargumente.

Ändern sich die Lebensumstände, ändert sich oftmals auch die Sichtweise auf die Antibabypille – was etwa noch vor kurzer Zeit skeptische beäugt wurde, wird dann von der Frau erneut erörtert und, mit Berechtigung, als attraktive Möglichkeit zur Empfängnisverhütung in Erwägung gezogen.

Die Gründe hierfür sind so individuell wie die Frau auf der Suche. Es kann sich dabei um die neue Partnerschaft handeln wie auch um ein Umdenken, das auf Grundlage neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse beruht. Auch sollte man niemals außer Acht lassen, dass sich der (weibliche) Körper stetig verändert.

Eine Frau, die beispielsweise noch vor drei Jahren eine starke Gewichtszunahme in Zusammenhang mit der Einnahme einer bestimmten Antibabypille beobachtet hat, kann heute ganz anders auf dasselbe Präparat reagieren und dieses durchaus als „ihre Antibabypille“ wiederentdecken.

Hier auf meinepilleOnline haben wir eine Auswahl der beleibtesten Antibabypillen für Sie zusammengetragen. Das Besondere an unsere Auswahl ist, hinter jeder einzelnen von den von uns vorgestellten Antibabypillen stehen unsere ganz persönlichen Erfahrungs- und Vergleichswerte.

Da wir wissen, dass Einnahmefehler menschlich sind und dass das „Vergessen“ der Pille zu der Pillengeschichte nahezu jeder Frau gehört, können Sie sich auf meinepilleOnline auch über die Pille danach informieren.

Antibabypille online kaufen

Die Antibabypille kann ausschließlich nach vorheriger Konsultation eines Arztes bezogen werden, da die Antibabypille ein rezeptpflichtiges Medikament in Deutschland ist. Nicht jeder Frau ist es jedoch angenehm, mit einem Arzt über den Wunsch zu sprechen, die Pille zu nehmen, da dies in einen sehr intimen Bereich, die Gestaltung ihres Sexuallebens, eingreift.

Mittlerweile gibt es daher die Möglichkeit, eine Konsultation auch online und absolut diskret bei euroClinix vorzunehmen und die Antibabypille online zu kaufen. Nach Ausfüllen eines Fragebogens ermitteln Ärzte die jeweils am besten geeignete Antibabypille und stellen online ein Rezept aus. Über die Versandapotheke wird im Anschluss daran die ausgewählte Pille nach Hause geliefert, so dass auch kein Gang zur Apotheke nötig ist.