Weibliche Sexualgesundheit

Schon bei den ersten Anzeichen einer Geschlechtskrankheit, geraten viele Frauen direkt in Panik. Dabei sind Geschlechtskrankheiten weit verbreitet und auf vielerlei Wege übertragbar. Ein Jucken im Intimbereich bedeutet also noch lange nicht, dass der Partner fremdgegangen ist, wie früher fälschlicherweise oft angenommen wurde. Frauen können also erst mal durchatmen, denn eine Geschlechtskrankheit kann bei jedem auftreten und bedeutet sicherlich nicht sofort das Ende der Welt.

Grundsätzlich unterscheidet man bei Geschlechtskrankheiten zwischen bakteriellen, viralen und parasitären Geschlechtskrankheiten. Sie können zum Beispiel durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, Hautkontakt, Wunden oder mangelnde Hygiene, beispielsweise im Schwimmbad, übertragen werden. Sich vor Geschlechtskrankheiten zu schützen ist einfacher, als die meisten Frauen annehmen, man muss nur wissen wie. Kommt es zu unangenehmen Symptomen wie Jucken oder Brennen im Intimbereich, dann ist es natürlich wichtig, sich sofort von einem Frauenarzt behandeln zu lassen.

Bakterielle Infektionen

Als bakterielle Infektionen bezeichnet man die folgenden Geschlechtskrankheiten:

  • Tripper/Gonorrhö
  • Genitales Mycoplasma
  • Bakterielle Vaginose
  • Nicht-spezifische Urethritis
  • Chlamydien
  • Syphilis

Die meisten Infektionen mit Geschlechtskrankheiten entstehen durch ungeschützten Geschlechtsverkehr. Rötungen, Juckreiz, Ausfluss und unangenehmer Geruch zählen zu den häufigsten Symptomen – treten sie auf, dann sollten Sie sich an Ihren Frauenarzt wenden, um Ihre Sexualgesundheit zu überprüfen. Je nach Erkrankung müssen derartige Beschwerden nicht unbedingt nur im Bereich der Vagina auftreten, auch Mund, Anus, Augen oder Hals können betroffen sein.

Die bakterielle Vaginose, auch Scheideninfektion genannt, ist eine der häufigsten Geschlechtskrankheiten bei Frauen in Deutschland. Experten schätzen, dass etwa 5-10% der geschlechtsfähigen, weiblichen Bevölkerung betroffen sind. Scheideninfektionen sinnvoll zu behandeln ist für die Sexualgesundheit sehr wichtig, da es sonst zu einer Eileiterinfektion kommen kann.

Virale Infektionen

Virale Geschlechtskrankheiten können vor allem durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, aber auch durch Hautkontakt oder anderweitigen Austausch von Körperflüssigkeiten übertragen werden. Zu den viralen Geschlechtskrankheiten zählen:

  • Genitalwarzen
  • Genitalherpes
  • HIV/Aids

Die meisten viralen Infektionen haben einen dauerhaften Einfluss auf Ihre Sexualgesundheit, da sie nie ganz aus dem Körper verschwinden. Allerdings lassen sich auch diese Geschlechtskrankheiten dank modernster Forschung heute sehr gut behandeln, so dass zukünftige Ausbrüche vermieden werden können. Genitalherpes und Genitalwarzen sind zwar sehr unangenehm, allerdings nicht sehr gefährlich. Die Symptome klingen meist nach der Erstinfektion wieder ab und äußern sich in Warzen oder Bläschen in Mund- oder Genitalbereich. Um die Infektion nicht weiterzutragen und die Sexualgesundheit Anderer zu schützen, ist es wichtig sie zügig zu behandeln.

Andere mögliche Infektionen im weiblichen Intimbereich

Zusätzlich zu bakteriellen und viralen Geschlechtskrankheiten ist auch eine Ansteckung mit einer parasitären Geschlechtskrankheit bei ungeschütztem Sex oder Hautkontakt möglich. In diese Gruppe gehören Filzläuse, Trichomonas Vaginalis und Skabies. Sie können mit Cremes oder Antibiotika behandelt werden und äußern sich meist nur durch starkes Jucken im Intimbereich. Trichomonas Vaginalis kann sich allerdings auf die Fruchtbarkeit auswirken und sollte daher ebenfalls unbedingt behandelt werden.

Wie kann ich am besten gegen Geschlechtskrankheiten vorbeugen?

Sich beim Sex umfassend zu schützen ist natürlich das Beste, was Sie für Ihre Sexualgesundheit tun können da sich die meisten Geschlechtskrankheiten auf diese Weise vermeiden lassen. Kondome bei sich zu tragen ist heute längst nicht mehr nur Männersache. So sind Sie jederzeit vorbereitet, zeigen Verantwortungsbewusstsein und tun etwas für Ihre Sexualgesundheit.

Weiterhin spielt Hygiene gerade bei bakteriellen Geschlechtskrankheiten im weiblichen Intimbereich eine wichtige Rolle. Viele Frauen glauben zu Unrecht, dass häufiges Waschen mit Seife gut für ihre Sexualgesundheit wäre, denn dies kann den natürlichen pH-Wert des Intimbereiches durcheinander bringen und so Geschlechtskrankheiten sogar begünstigen. Besser ist daher ein Waschmittel, das speziell für den Intimbereich entwickelt wurde.

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